Schnittchen

14. April 2014

schnittchen

Langsam finde ich mich auch in die ganze Näh-Welt des Internets ein. Es gibt eine Menge toller Stoffgestalter und Schnittausdenker. Und natürlich total viel ambitonierte Frauen, die mich manchmal etwas sprachlos machen. Ich bin sozusagen ein Neuling auf diesem Gebiet. Vielleicht habt ihr noch Tipps für interessante Blogs?

Gerade habe ich alls vorbereitet, um dem Mädchen ein gescheites Osterkleidchen zu nähen. Natürlich mit Häschen. Der Schnitt Lisabeth ist gerade frisch zum Kauf frei gegeben worden. Steffi von Herzekleid ist die Macherin. Die Probenäherinnen haben auf jeden Fall schon einmal gute Vorarbeit geleistet, denn die Lust ein solches Kleidchen zu nähen, wurde sofort geweckt…

Fortsetzung folgt…

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    Wochenrückblick

    13. April 2014

    wochenrueckblick_KW15

    Schwupsdiwups und die Woche ist vorbei.

    Blusig

    12. April 2014

    Schnitt: Violet by Colette Patterns

    Nachdem ich jetzt erfolgreich einige (einfache) Schnitte für das kleine Mädchen genäht habe, habe ich mir vor einiger Zeit fest vorgenommen meinen Kleiderschrank zu entrümpeln und möglichst viel meiner Garderobe selber zu nähen. 70% meiner jetzigen Garderobe bleibt uanangetatstet und wird höchstens mal vorm Spiegel angehalten, um es dann zerknüllt und wütend in den Schrank zurück zu manovrieren. “Was habe ich mir dabei gedacht?” schießt mir dann immer durch den Kopf. Es gibt sogar einige Teile, die noch nicht einmal getragen wurden. Nun gut. Mein Vorhaben: nur das Nötigste soll mein Kleiderschrak beherbergen und dann auch nur Dinge von denen ich wirklich überzeugt bin.

    Mein Gedanke war, dass ich mich möglichst viel ausprobiere und die Schnitte die mir gut passen und gefallen in vielfacher Ausführung herstelle. Ui, ui, ui, gar nicht so einfach…Zumal meine Nähkenntnisse nicht überragend sind. Aber unter uns gesagt: ohne meine Nähmeisterin aus dem wöchentlichen Nähkurs den ich besuche, wäre ich aufgeschmissen. Sie schnibbelt und misst, korrigiert und hebt die Moral! Aber Übung macht den Meister…oder wie war das?

    Diese Bluse habe ich an vielen Mädels im Netz gesehen und gedacht: “Wie toll!” Selbstgenäht und an meiner Person denke ich nur: “Oh mein Gott!” Das ist nur was für vollbusige Frauen. Ich fühle mich tatsächlich einwenig wie Tante Klara in ihrer Schürze. Dazu habe ich mich sehr verleiten lassen, einen wirklich hübschen, aber für mich zu unruhigen Stoff auszuwählen. Ich bin eher die “alles muss uni sein”-Frau.

    Jetzt meckere ich, bevor das Ding überhaupt fertig gestellt ist. Vielleicht ist (wie so oft) am Ende doch alles gut! Wir werden sehen. Die Knöpfe müssen irgendwie noch an die Bluse…argh!

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      Handfest

      11. April 2014

      trio

      Karla ist verliebt. In Egon.
      Wäre da nicht Karsten an ihr vorbei geflogen…

      Eine Liebesgeschichte.

      Es gibt immer wieder Leute die mich fragen, was ich eigentlich studiert habe. Oder besser gesagt was mein Beruf ist. Menschen brauchen etwas handfestes, wie z.B: Ich bin Bäckerin oder Anwältin oder Ärztin. Bei der Wohnungssuche zum Beispiel. Beruf steht dann da auf dem Fragebogen. Und jedes Mal muss ich überlegen. Am liebsten würde ich schreiben: Ich erzähle Geschichten und baue Bilder. Handfest ist das nicht. Aber schön.

      Eine Wohnung bekommt man dadurch nicht. Deswegen schreibe ich Kommunikationsdesignerin (schreckliches Wort). Bin ich aber nicht. Kann ich nicht, dieses Kommunikationsdesign. Ich kann nur Bilder. Und Geschichten. Erklär das mal einem Immobilienheini.

      Die Geschichte da oben, muss übrigens noch erzählt werden. Die drei stehen schon an der Schachtelwand und klopfen ungeduldig. Mal sehen wann ich sie rauslasse. Es warten ja auch noch Andere!

      Behütet

      10. April 2014

      Behütet!

      Details

      Mein Hut

      Schnitt: Südblick von heiter & wolke

      Ein wahrhaftiger Rausch ist das Nähen für mich geworden. Habe ich noch vor einem Jahr nur Beutelchen und Girladen genäht, bin ich jetzt bei Kleidungsstücken – meist für das kleine Mädchen – angekommen. Es ist tut so gut all die sterotypischen Kleidungsstücke in pink und mit viel KlimBim an den Gaderobenhaken der Bekleidungsgeschäfte hängen zu lassen.

      Wenn auch hin und wieder einige hübsche Teile zu finden sind, stöbere ich lieber durch den Stoffladen hindurch und kombiniere und finde fröhlich was mir gefällt. Das gute an Kinderkleidung ist: ich kann mich an den niedlichen Stoffen vergreifen, es geht schnell (das strapaziert also weniger meine Nerven) und vor allen Dingen gegenüber dem Nähen für den eigenen Kleiderschrank: es gibt weniger zu meckern. Bei mir ist das zumindest so.

      Da der Frühling bereits in unserem Lande waltet, musste schnellstmöglich eine neue Behütung her. Da ist mir ziemlich schnell die Südblick-Mütze von heiter & wolke über die Füße gestolpert. Und es hat sich gelohnt. Gestern, in weniger als 2 Stunden habe ich eine Mütze aus Resten vom Geburtstagskleidchen genäht. Eine tolle Anleitung, sehr verständlich und was besonders zu erwähnen ist: ganz hübsch gestaltet. Das fehlt mir leider bei ganz vielen Anleitungen die ich bisher so erstanden haben. Die Mütze kann man durch das hintere Jersey-Bändchen an jeden (Kinder)Kopp anpassen und bleibt uns so lange erhalten.

      Die Mütze ist fertig und die Sonne weg. Aber die nächsten warmen Sonnentage kommen bestimmt.