Archiv für Mai 2010

Von Prachtweibern und Gänsehaut

Sonntag, Mai 30th, 2010

Oh boy, was für eine Woche! Ein Ereignis nach dem Anderen, viel Arbeit und wenig Zeit. Am Mittwoch konnte ich Miss Li auf der Bühne sehen, die Biertrinkend und grölend auf der Bühne ihre Show schmiss. Miss Li, ein Prachtweib! Mit viel gesanglichem Power hatte sie das Publikum im Griff und sorgte für einen grandiosen Abend.

Als ob das für eine gelungene Woche nicht genug wäre: am Donnerstag gleich ein Konzert von Ingrid Michaelson hinterher. Das totale Kontrastprogramm zur schwedischen Miss Li. Die Kulturkirche in Nippes sorgte für eine wunderschöne Atmosphäre und die oftmals sehr berührenden Lieder von Ingrid ließen mir die Haare zu Berge stehen. Ein sehr beeindruckendes Konzert, dass mir wohl noch einige Zeit in den Gliedern stecken wird…

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|Gehört| Ingrid Michaelson & Miss Li

|Gesehen| Ingrid Michaelson & Miss Li

|Gelesen| Bastelanleitungen

|Getan| gestrickt, gearbeitet, gelacht und geweint

|Getrunken| frischen Pfefferminztee, Kaffee

|Gegessen| Schokoladen- und Zitroneneis im Hörnchen

|Gesagt| Das Leben ist schön!

|Gefragt| wie hole ich gefallene Maschen wieder hoch?

|Gefreut| über den geschenkten Blumenstrauß einer netten Dame auf dem Markt

|Geärgert| über die Weibsbilder die sich nach einem großartigen Konzert beschwert haben

|Gewünscht| Ferien

|Geplant| Selber-Mach-Tag (Wer macht mit?)

|Gekauft| Strickliesel, Pfefferminze, Zitronenmelisse

|Geklickt| How To Unravel Yarn Method TWO

Ehrenfelder Wohnzimmer

Samstag, Mai 29th, 2010

Falls ihr auf der Suche nach einem netten Geschenk seid oder einfach mal ein Kaffee trinken möchtet: Im kleinen Wohnzimmer von Ehrenfeld werdet ihr vielleicht fündig. Ich selbst konnte einen kleinen feinen Tischkalender und Postkarten mit nach Hause nehmen. In netter Atmosphäre kann man nichts wirklich Neues, aber einige geschmackvolle Dinge entdecken.

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Wohnzimmer
Körnerstr. 32
50823 Köln – Ehrenfeld

Öffnungszeiten:
Di bis Fr: 12.00 –19.00 Uhr
Sa: 11.00 – 17.00Uhr

Geduld

Dienstag, Mai 25th, 2010

Schon oft angefangen und irgendwie die Geduld verloren: Die Maschen nicht gleichmäßig, die Randmaschen sowieso nicht  und überhaupt wie geht es, Tage oder Wochen an einem Ding zu stricken? Für mich, die Resultate sehen will – und das nicht erst übermorgen- ist es eine sehr schwierige Angelegenheit.

Ich konnte  nicht verstehen, dass es entspannend wirkt. Wie auch? Die Finger krampfen, der Rücken schmerzt und der Kopf brummt. Ich habe das Thema Stricken für mich abgehakt. Bis dieser Pulli daher kam und Kasa tatsächlich behauptete, dass es ihr erstes eigenes Strickwerk sei.

Natürlich zweifelte ich an meinen motorischen Fähigkeiten und traute mich fast gar nicht ein drittes (oder viertes?) mal von vorne zu beginnen. Wer kennt die unfertigen Projekte im Schrank nicht? Bei mir häufen sie sich und schreien nach Fertigstellung. Pff, die können mich mal! Für mich steht fest: Dieser Eulenpulli soll bald auch von meinen Stricknadeln kommen und mich den nächsten Herbst und Winter wärmen. Aber doch wollte ich mit einem Schal beginnen- zur Übung versteht sich!

Sandra Juto hat ein sehr schönes Beispiel geliefert und so ähnlich versuche ich es auch einfach mal. Und ich muss sagen, es klappt ganz gut, die Maschen sind JETZT ordentlich gereiht und ja: es entspannend! Allen Anfängern soll gesagt sein: Übung macht den Meister. Doofer Spruch. Aber ist so.

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Für alle Kölner sei der Laden Maschenkunst empfohlen! Nettes und kompetentes Personal steht mit Rat und Tat zur Seite!

Atelier Maschenkunst
Christophstr. 9-11
50670 Köln

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Und apropo Selber-machen: am 18. Juni hat Etsy dieses Jahr zum internationalen DIY-Tag erkoren. Hier gibt es mehr dazu. Vielleicht gibt es Kölner die Lust auf eine Zusammenkunft haben!?

Sonntag, Mai 23rd, 2010

Hedonismus

Freitag, Mai 21st, 2010

Illustrationen von Renate Schwarz aus dem Buch: Köln wie es schreibt & isst

Illustration von Renate Schwarz, 1967

Mein Wochenplan ist voll. Besser gesagt proppenvoll. Die Abhakliste wird immer länger und die Häckchen immer seltener. Das Arbeiten für Studium und meinen Geldbeutel verlangen einen straffen Zeitplan.

Es ist nicht immer so einfach Pläne einzuhalten. Besonders dann nicht, wenn nach einer langen, grauen, kalten Phase endlich mal  wieder die Sonne in Köln scheint  und die liebe Kollegin vorschlägt das neue Café zu entdecken. Und auch dann nicht, wenn das Leben nach einem Bier und einer grünen Wiese schreit! Und überhaupt der erste Biergarten Besuch!

Ich habe mir von Kasa hat ein tolles Buch (Köln wie es schreibt und isst, 1967) ausgeliehen, dass sie quasi auf der Straße gefunden hat.  Dort sind hübsche Illustrationen zu sehen. Die obige stammt auch aus dem Buch und ich habe mir erlaubt eine davon zu posten.

Im Moment finde ich übrigens auch allerlei schöne Bücher mit zauberhaften Illustrationen, die bestimmt auch bald mal wieder in  Collagen von mir auftauchen werden. Aber erst einmal noch durch die nächsten vier Wochen hindurch. Puuuh…