

Knapp eine Woche im Alltag und ich bin wieder mittendrin. Allerdings mit weniger Schnaufen und Stöhnen. Die Ruhe im Piemont war für mich also die beste Medizin, um mich wieder voll und ganz aufzuladen.
Wir sind dem schlechten Wetter in Deutschland entflohen um wärmere Temperaturen in Nord-Italien zu genießen. Wobei ich sagen muss, dass ganz schön häufig Unwetter an uns vorbei gezogen ist. Glücklicherweise entschied sich der Wettergott dafür, dass auf den Abend/Nacht zu verlegen, so dass wir tagsüber meist schönes Sommersonnenwetter hatten.
Ich habe die Aussicht von jedem Punkt aus genossen. Unglaublich viele Weinberge, die Alpen ganz weit hinten und das satte Grün, überall wo man hinschaute. Toll war auch, dass wir uns an den Obstbäumen ringsherun bedienen konnten. Frische Pfirsiche sind wirklich nicht zu vergleichen mit den ollen Ladenfrüchten.
Schade, dass die Haselnüsse noch nicht geerntet werden konnten. Die werden nämlich u.a auch für die leckerste Nuss-Nougat-Creme verwendet. Alle Nutella-Liebhaber sollten wissen, dass diese auch im Piemont (Alba) entstanden ist. Es ist nicht verwunderlich, dass die Lebensmittelgeschäfte von Ferrero-Produkten überfüllt sind.
Das Piemont ist ein wahres Feinschmecker-Gebiet. Jedem der gerne schnabuliert sei es angeraten.