Handfest

11. April 2014

trio

Karla ist verliebt. In Egon.
Wäre da nicht Karsten an ihr vorbei geflogen…

Eine Liebesgeschichte.

Es gibt immer wieder Leute die mich fragen, was ich eigentlich studiert habe. Oder besser gesagt was mein Beruf ist. Menschen brauchen etwas handfestes, wie z.B: Ich bin Bäckerin oder Anwältin oder Ärztin. Bei der Wohnungssuche zum Beispiel. Beruf steht dann da auf dem Fragebogen. Und jedes Mal muss ich überlegen. Am liebsten würde ich schreiben: Ich erzähle Geschichten und baue Bilder. Handfest ist das nicht. Aber schön.

Eine Wohnung bekommt man dadurch nicht. Deswegen schreibe ich Kommunikationsdesignerin (schreckliches Wort). Bin ich aber nicht. Kann ich nicht, dieses Kommunikationsdesign. Ich kann nur Bilder. Und Geschichten. Erklär das mal einem Immobilienheini.

Die Geschichte da oben, muss übrigens noch erzählt werden. Die drei stehen schon an der Schachtelwand und klopfen ungeduldig. Mal sehen wann ich sie rauslasse. Es warten ja auch noch Andere!

Behütet

10. April 2014

Behütet!

Details

Mein Hut

Schnitt: Südblick von heiter & wolke

Ein wahrhaftiger Rausch ist das Nähen für mich geworden. Habe ich noch vor einem Jahr nur Beutelchen und Girladen genäht, bin ich jetzt bei Kleidungsstücken – meist für das kleine Mädchen – angekommen. Es ist tut so gut all die sterotypischen Kleidungsstücke in pink und mit viel KlimBim an den Gaderobenhaken der Bekleidungsgeschäfte hängen zu lassen.

Wenn auch hin und wieder einige hübsche Teile zu finden sind, stöbere ich lieber durch den Stoffladen hindurch und kombiniere und finde fröhlich was mir gefällt. Das gute an Kinderkleidung ist: ich kann mich an den niedlichen Stoffen vergreifen, es geht schnell (das strapaziert also weniger meine Nerven) und vor allen Dingen gegenüber dem Nähen für den eigenen Kleiderschrank: es gibt weniger zu meckern. Bei mir ist das zumindest so.

Da der Frühling bereits in unserem Lande waltet, musste schnellstmöglich eine neue Behütung her. Da ist mir ziemlich schnell die Südblick-Mütze von heiter & wolke über die Füße gestolpert. Und es hat sich gelohnt. Gestern, in weniger als 2 Stunden habe ich eine Mütze aus Resten vom Geburtstagskleidchen genäht. Eine tolle Anleitung, sehr verständlich und was besonders zu erwähnen ist: ganz hübsch gestaltet. Das fehlt mir leider bei ganz vielen Anleitungen die ich bisher so erstanden haben. Die Mütze kann man durch das hintere Jersey-Bändchen an jeden (Kinder)Kopp anpassen und bleibt uns so lange erhalten.

Die Mütze ist fertig und die Sonne weg. Aber die nächsten warmen Sonnentage kommen bestimmt.

Im Sauseschritt

9. April 2014

Zwei.

Oh, schon Zwei!

sausewind

Puh, das war ein schöner, schöner Tag!

Mit Brezeln und Trauben, Marzipan und Zuckerkuchen, mit den 3 Jungs und dem Mädchen-Überraschungsgast, dem Esel-Baby, Inka und Minka, das Taschentuch hoch pusten und das Lachen und auch das Weinen, die Großen, dessen Herz für das kleine Mädchen schlägt, nicht zu vergessen unser neues Puppenmädchen Nila (höchstpersönlich so von ihr getauft) und ihre happy happy Eltern.

Zwei Jahre Glück im Sauseschritt.

P.s: So schön, dass ihr Alle noch da seid!

Kuckuck, wo bist du!?

7. April 2014

Hier!

Ha, schon wieder ist bei mir der Alltag oder besser gesagt das Leben dazwischen gekommen. Keine großen Worte der Ausflüchte. Heute habe ich mich hier selbst besucht und mal geschaut, was alles noch funktioniert. Und ja, das Passwort war noch im Hinterstübchen aufzufinden.

Neben dem Wahnsinn der Wohnugssuche in Köln, nähe ich momentan pausenlos und stöbere gerne im Stoffladen meines Vertrauens, feiere ich zwischendurch etliche Geburtstage, sammele ich verloren gegangene Zähne auf, spiele ich in Sandkästen und schaukel in den Himmel, plaudere mit Maklern und Nachbarn, schaue mir Bilderbücher an und kann mich kaum zurückhalten unsere (Kinder)Bibliothek zu erweitern, liege ich jede freie (Mama)Minute im Bett und esse Tiefkühlpizza…

Ein kleiner Einblick.

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    A wie Atelier

    23. September 2013

    atelier

    Manchmal kommt es gebündelt. Alles auf einem Haufen. Man tanzt auf mehreren Hochzeiten, muss es allen recht machen. Doch manchmal muss man auf die Füße treten, um den nächsten Tanz zu erreichen. Aber tanzen macht mir Spaß und die Hochzeiten sind alle auf ihre Art ganz fein.Ein bisschen Fußschmerzen sind dann ganz ok.

    Eine große Hochzeit und Veränderung ist, dass ich mit meinem kreativen Krempel ausziehe. Alles muss raus, damit die zwei Mädchen und der Junge mehr Platz haben und es gemütlicher werden kann. Einen fremden Ort zum Leben erwecken, ist im Moment der größte und spannendste Auftrag. Es wird fleißig gestrichen, geschliffen, gesucht und gefunden, gerückt und geräumt.

    Es bleibt spannend und viel zu tun.

    Bald mehr.